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_Das_ gehört in einen Firefox

Freitag, Dezember 09, 2011 2:40 PM

Ein guter Firefox ist erst mal kein 3.5er. Diese Version ist mit abstand das schlimmste, was die Mozilla Foundation jemals hervor gebracht hat. Ein Firefox 8 läuft auf meinem Debian Squeeze 134% schneller als die 3.5 Version aus dem stable. Benchmark getestet!

Zu einem guten Browser gehören aber auch div. plugins, die das surfen im WWW erst richtig angenehm machen. Hier mal die vier, die auf keinen Fall fehlen sollten. TOR lasse ich dabei mal ganz bewusst aus.

1. ADBlock Plus.

Mit der EasyList völlig ausreichend, filtert es wirklich zuverlässig jegliche Art von Werbung aus dem Netz. Stellt es doch seit Jahren einen absoluten Standard da, ist man um so verwunderter wie voll gekotzt mit Werbung das Netz mittlerweile ist. Ja sogar vor youtube Videos kommt Werbung! Das war mir nicht bewusst!

2. HTTPS Everywhere.

Die Electronic Frontier Foundation, kurz EFF, stellt diese nützliche Browsererweiterung für Euch zur Verfügung. Zum Hintergrund von eff möchte ich aufgrund der Komplexität des Themas nur so viel sagen, dass sie sich seit 1990 für Dich und Deine Rechte im Internet einsetzen. Das Plugin selber leitet einen, sofern SSL auf dem entsprechendem webserver vorhanden ist, automatisch auf die verschlüsselte https Verbindung. Das ist nicht nur ein muss, wenn man im öffentlichen Internet irgendwelche Daten in Seiten eingibt, sondern auch so hilfreich, weil Euer Internetverhalten von Dritten nicht sniffbar ist, abgesehen von 'ner man-in-the-middle attacke natürlich. Google was Dich interessiert, was Deinen Freund aber nichts angeht. HTTPS Everywhere wird Dir beim encrypten des webs helfen :)

3. Better Privacy.

Dieses tool beseitigt flash und andere cookies. Die sog. cookies sind kleine Datenpakete, die z.B. anfallen, wenn Du bei pizza.de Deine Adressdaten zum bestellen eingibst. Wenn Du das nächste mal wieder auf pizza.de bist, dann brauchst Du Deine Adressdaten nicht nochmal eingeben, denn die webseite hat sie für Dich lokal auf Deinen Rechner gespeichert. Als cookie. Jedenfalls ist das ein Beispiel. Das ein cookie noch viel mehr kann, auch viel spionieren, dich verfolgen und unbemerkt Daten über Dich ins Netz schicken, ist leider auch Tatsache. Wer sich mehr für die technischen Hintergründe von Better Privacy und LSO cookies interessiert, dem empfehle ich diese wikiseite. Für alle Anderen: Installieren! :)

4. Ghostery.

Ghostery blockiert alle ihm bekannten Anwendungen, die statistische Dinge über Dich versuchen zu ermitteln. Neben dem Facebook und Twitterbutton, natürlich auch google-analytics, und die opensource analyse suit Piwik, etc. pp... Insgesamt werden VIELE [TM] Dienste unterstützt. Beim installieren kann eingestellt werden, was genau geblockt und wie groß der Umfang des geblockten contents sein soll.

So, solltet ihr diese vier plugins installiert haben, so habt ihr der ungefragten Datensammelwut Eures Webinhalteanbieters wenigstens ein wenig ein Schnippchen geschlagen. Ich jedenfalls gehe nicht ohne meine vier Helferlein ins Weltweite Datennetz :)

Posted in: linuX , PolitiX

Analyse und Statistik? Nicht mit mir!

Donnerstag, November 24, 2011 12:32 PM

Vo ein paar Wochen stoß ich beim Suchen nach Better Privacy oder HTTPS Everywhere auf die Browser extention Ghostery.

Ghostery kann in vielen browsern eingesetzt werden. Ich nutze es im quelloffenen Firefox.

Doch was macht Ghostery egtl und warum sollte ich es mir installieren?

Ghostery blockiert alle ihm bekannten Anwendungen, die statistische Dinge über Dich versuchen zu ermitteln. Neben dem Facebook und Twitterbutton, natürlich auch google-analytics, und die opensource analyse suit Piwik, etc. pp... Insgesamt werden VIELE [TM] Dienste unterstützt.

Beim installieren kann eingestellt werden, was genau geblockt und wie groß der Umfang des geblockten contents sein soll.

Mehr Infos auf der Webseite von Ghostery und in der Enzyklopädie Deines vertrauens ;)

Posted in: linuX , PolitiX

fawkes

Sonntag, November 06, 2011 12:30 AM

Don't you Remember,

The Fifth of November,

'Twas Gunpowder Treason Day,

I let off my gun,

And made'em all run.

And Stole all their Bonfire away

 

Posted in: PolitiX

Infostände und Gezeiten

Freitag, August 26, 2011 3:01 PM

Wir befinden uns mitten im Wahlkampf.

Und natürlich wollen wir unsere Message auch den Bürgern auf der Straße vermitteln und mit ihnen reden und durch ihre Anregungen selber zu wachsen.

Nun ja, da waren ja ein paar Beiträge in div. Zeitungen über uns... Man hat gemerkt, das die Leute gerde erst etwas von uns gelesen hatten. Hier zum Beispiel:

 Beitrag as der "neuen Braunschweiger" vom 24.08.2011

Dementsprechend wurden wir auch irgendwie weitaus ernster von den anderen Parteien genommen, als die Wochen zuvor. Es war wirklich interessant, wie sich da sowas wie social engineering auftat.

Auch interessant war, das wir scheinbar die einzige Partei waren, die ihren Infostand Ordnungsgemä angemeldet hatten. Zwei Polizisten kamen gegen 8:30 zu unserem Stand und wollten gucken, ob so weit alles OK ist. Das ist normal, schließlich melden wir ja mit einem Infostand eine Demonstration an. Sie wirkten sehr verwundert, das dort noch die SPD, CDU und später auch FDP und Linke standen.

Was sagt mir das? Die Piraten sind wiedermal die Einzigen, die sich an Gesetze halten? Schließlich sind wir auch die Einzigen, die sich an die Verordnung halten, dass man nicht mit Kabelbindern an Bäumen plakatieren darf, sondern dafür sog. Handy-Band zu benutzen hat. Die BiBS ist die einzige Partei, die sich da außer uns zumindest zum größten Teil dran hält... komisch, oder? Sind wir also wirklich die einzige Partei, die sich an geltende Gesetze hält? Läuft vielleicht desswegen so viel in der Politik falsch, weil andere Parteien sich einfach nicht genug informieren? Nein, ich unterstelle den anderen Parteien in keinem Fall Vorsatz, sondern Unwissenheit, denn mit Kabelbindern durfte früher an Bäume gegangen werden, bzw. es gab kein Gesetz dagegen. Aber die Auflagen bekommt man von der Stadt gestellt. Selbiges gilt für Zugehängt Verkehrsschilder in Timmerlah. Vielleicht gabs früher mal kein Gesetz dagegen, aber nun ist es afaik gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr...

Wollt ihr mal sehn wie ein Infostand von uns aussieht?

Posted in: PolitiX

Wie wir die Briefwahl hacken konnten.

Dienstag, August 23, 2011 1:33 PM

Geschrieben von Jens-Wolfhard Schicke Uffmann.

Am Donnerstag um etwa 18:00 Uhr fand ich in meinem Briefkasten folgendes:

Problem: Ich heiße nicht Julien Jassmann, sondern Jens-Wolfhard Schicke-Uffmann. Hier wohnt auch kein Jassmann.

Problem, die zweite: Julien hat dafür keinen Finger rühren müssen, und auch keine Benachrichtigung von der Stadt bekommen. (*) Hätte er nichts von mir erfahren, wäre ihm erst am Wahlsonntag eröffnet worden, dass er ja bereits Briefwahlunterlagen angefordert habe, und daher nicht wählen könne.

Wie kann das sein?

Das Wahlamt Braunschweig ermöglicht die Onlinebeantragung von Briefwahlunterlagen. Im zugehörigen Formular muss man ein paar Angaben machen. Verpflichtend sind konkret:

* Vorname

* Nachname

* Geschlecht

* Geburtsdatum

* Straße

* Hausnummer

* PLZ

Nichts, aber auch gar nichts, davon ist geheim. So enthält z.B. die Kandidatenliste für die Kommunalwahl bereits den vollständigen Namen, Anschrift sowie das Geburtsjahr. Den genauen Geburtstag kann man dann z.B. aus den Lebensläufen auf den jeweiligen Homepages entnehmen. Aber auch von vielen anderen Personen sind diese Informationen leicht zu bekommen, z.B. per Telefonabfrage, bei Firmen oder aus Social Networks.

Das Formular des Wahlamts ermöglicht die Zusendung an beliebige Adressen. Gedacht ist dies für Braunschweiger, die sich z.B. gerade im Urlaub befinden. Andersherum kann so dafür gesorgt werden, dass Briefwahlunterlagen mit einfachsten Mitteln an Unbefugte versandt werden. Wahlfälschung so einfach, dass sie jeder begehen kann.

Die Ausgestaltung als Online-Antrag ermöglicht außerdem die vollständig anonyme Absendung derartiger Anträge auf automatischem Wege. Einem

geübten Programmierer würde es daher leicht fallen völlig unerkannt tausende Briefwahlunterlagen von Braunschweigern an beliebige Adressen zu versenden und die Betroffenen somit von der Kommunalwahl auszuschließen.

Braunschweig ist übrigens die einzige Stadt in Niedersachsen, bei der ich diese eklatante Lücke gefunden habe. Andere Städte verlangen vernünftigerweise die Wählerverzeichnisnummer oder eine andere Angabe, die nur der Besitzer der ursprünglichen Wahlbenachrichtigung kennt.

Selbstverständlich wurde der Wahlleiter für die Kommunalwahl von dem Problem benachrichtigt, bevor es hier öffentlich gemacht wurde.

1. Leider wurde das Problem anscheinend bisher nicht behoben, möglicherweise kann hier öffentliche Aufmerksamkeit etwas ändern.

2. So ist sichergestellt, dass zumindest für die verbleibende Zeit bis zur Kommunalwahl damit kein Schindluder getrieben werden kann.

Jens-Wolfhard Schicke-Uffmann, mit freundlicher Unterstützung durch Julien Jassmann

-- Kandidaten der Piratenpartei für den Stadtrat

(*): Natürlich habe ich ihn vorher gefragt, ob ich ihn als Testsubjekt gebrauchen darf.

Posted in: haX , PolitiX

Warum ich so bin wie ich bin und wer die Schuld trägt

Sonntag, August 21, 2011 2:53 AM

Es gibt nicht viel, was mich dazu gemacht hat. Ich bin, was ich bin. Meine Kindheit war hart und Freunde hatte ich wenig. Darum hing ich umso mehr am Atari rum und machte mir Gedanken um das was mich umgibt.

Im Alter von 8 Jahren fing ich an Fragen zu stellen und über Dinge nach zu denken, die mir meine Mutter nicht beantworten konnte. Es war sehr abstrakt. Jedenfalls für die Menschen, die mit denen ich Kontakt hatte.

Es gab irgendwann ein Schlüsselerlebnis und ich sah 1996 im alter von 9 Jahren die Filme Sneakers und Running Man.

Ja, diese Filme waren alles andere als für Kinder, aber wieso egtl? Imho spiegeln sie damals wie heute eine Realität wieder, vor der wir uns alle fürchten. Trotzdem sind diese Geschichten mit Sarkasmus und Galgenhumor gespickt und helfen dem Ich, Dinge einfach lockerer zu sehn. Häng am Galgen und lach trotzdem, denn was anderes würde dich nicht weiter bringen.

Ich liebe den Realismus dieser Filme, die man Kindern nicht vorenthalten darf. Denn diese Filme sind nicht brutal und überzogen, sondern Realität. Warum muss man Kindern die Realität vorenthalten? Warum schickt man sie auf weltfremde Waldorfschulen, in denen sie nichts, aber auch garnichts über die wirkliche Welt da draußen lernen?

Running Man ist sogar indiziert und ich frage mich, was man damit verheimlichen will....

Es gibt im übrigen auch ein Computerspiel, was ich zu jener Zeit spielte und das ich jedem nicht nur empfehlen kann, sondern es als großartigstes Game der Geschichte ansehe. Es nennt sich Floyd - es gibt noch Helden. Spielt es. Liebt es. Versteht es. Ihr werdet wissen, wovon ich rede...

Posted in: PolitiX

Über meine Kandidatur für den Stadtrat

Mittwoch, August 17, 2011 3:36 PM

Wie der ein oder andere Leser dieses Blogs ja schon mit bekommen haben dürfte: Ich bin Pirat! Was ist das? Seeräuber! Ich klau Euer ganzes verdammtes scheiß Geld und bau mir davon einen Fluxkompensator! Ha! Fickt Euch, elendes Pack!

So, und nun zum eigentlichen, was ich als Pirat für Visionen habe und was ich gerne in Braunschweig verändern und erreichen möchte. Eine nette Stimme aus dem off hat mich befragt:

> > 1. Was verbindet Dich bzw. verbindest Du mit Braunschweig?

- Braunschweig ist meine Wahlheimat. Ich bin bewusst nach Braunschweig gezogen und es gibt für mich keinen schöneren Platz zum Wohnen. Wenn man mal vom schlechten Wetter dieses Sommers absieht. ;) Aber hey, grad' scheint die Sonne und ich sitz nackich aufm Balkon! DÜCK 26°!!! Keine Angst, 6. Stock, nur Gott und die Tauben fühlen sich durch mein Antlitz. :)

> > 2. Warum kandidierst Du für die Piraten?

- Ich wüsste nicht welche Partei realistischere Politik macht als die Piratenpartei.

> > 3. Warum kandidierst Du für den Stadtrat im Bezirk Süd-West?

- Wo soll ich sonst kandidieren? Ich wohne hier, ich lebe hier, meine Kinder leben hier, meine Frau lebt hier. Nur hier sehe ich die Probleme und Dinge die angegangen werden müssen, weil ich sie täglich vor Augen habe, wenn ich aus dem Fenster schaue, mit meinen Kindern auf dem Spielplatz bin oder einkaufen gehe.

> > 4. Was würdest Du gerne an der aktuellen Kommunalpolitik ändern?

- Transparenz. Wir sollten alle Wissen wofür unser Geld ausgegeben wird. _Ich_ wähle die Menschen, die über _mein_ Geld (Steuern) bestimmen. Diese Leute (Politiker) sind abhängig von mir und Dir und jedem einzelnen denn wir zahlen ihren Lohn. Und gleichzeitig sind wir abhängig von ihrer Politik, von der wir aber gar nichts wissen, nichts mitbekommen, weil sie in Hinterzimmern ausgeklüngelt wird und wir nur den sauren Drops zu lutschen bekommen.

> > 5. Was sind aus Deiner Sicht die wichtigsten kommunalen Themen für die nächsten Jahre?

- Unabhängige und kostenlose Bildung. Denn wie viel Prozent der sog. HartzIV Kinder geht aufs Gymnasium? Wie soll es möglich sein sich teure Taschenrechner etc. zu kaufen mit dem ALG II Satz? Beantragt werden kann die Kostenübernahme zwar, aber wird in den allermeisten fällen nach 3-6 Monaten genehmigt. Was macht man so lange ohne geeignetes Unterrichtsmaterial?

Des weiteren _muss_ auch außerschulisch mehr für Kinder und Jugendliche getan werden. Es gibt einfach viel zu wenig gute Förderung für Kinder und Jugendliche, die nicht der "Norm" entsprechen. Dabei rede ich von Hochbegabten wie auch Minderbegabten gleichermaßen. Hinzu kommen Menschen, die die deutsche Sprache nicht als Muttersprache haben.

Wir müssen was tun. Und wie wir das machen, was gemacht werden muss, werden wir nur lernen, wenn wir den Betroffenen direkt zuhören und keine blöden Studien oder Ausschüsse dafür Gründen. Wir müssen _echte_ Bürger nahe Politik machen und das bedeutet für mich, das Du und ich gefragt werden, was unsere Probleme sind. Das bedeutet für mich, das ich in die Schule gehe und nicht nur mit dem Rektor, Lehrer oder Klassensprecher rede, sondern mit den Leuten, die eben das _nicht_ sind. Der stille Junge von der letzten Bank, das extrovertierte Mädchen, das ihre Lehrer beschimpft etc. etc.... Politik ist Sozialarbeit, denn Politik bestimmt den sozialen Stand. Und nur wenn wir Wissen was das Problem ist, können wir uns selbst, ich rede bewusst nicht von "den Menschen", denn "die Menschen" sind wir selbst, wir müssen unsere Zukunft gestalten und die Welt in ein paar Jahren unseren Kindern übergeben, helfen.

> > Alter

- 24

> > Wohnort/Geburtsort

- Braunschweig/Wolfenbüttel

> > aktuelle bezahlte Tätigkeiten

- Hauptberuflich Elternzeit, Nebenberuflich IT crowd...

> > aktuelle Tätigkeiten

- Papa, Hausfraumann, Ehemann, Netzaktivist, Vorsitzender vom PiratenPC Verein, Schatzmeister im Stratum0 e.V., Mitglied im ABBUC e.V. und Musikpiraten e.V., stellvertretender Kassenprüfer der Piratenpartei Niedersachsen, Administrator auf dem server der Piratenpartei Niedersachen & atari-home.de, zeitweise blogger, Linux frickler und möchtegern Musiker.

Und wenn Ihr aus dem Wahlbezirk 22 in Braunschweig kommt, könnt ihr mich auch wählen :) Ich freue mich über jede Stimme :)

Posted in: PolitiX

"Wer das nicht einsieht, kann nur ein Antisemit sein."

Sonntag, Juni 05, 2011 4:48 PM

Diesen Kommentar habe ich auf dem Internetportal der Zeit gelesen zum Artikel "Israelis erschießen Demonstranten in Golan". Ich selbst finde diesen Kommentar von Benutzer "colca" absolut treffend und unterstützenswert. Zeigt er doch zynisch und sarkastisch wie es um die westliche Welt bestellt ist.

angemessen

Aber, aber - die armen israelischen Soldaten verteidigen sich doch nur. Scharfe Munition und gezielte Schüsse gegen geworfene Steine - das ist absolut angemessen. Schließlich kann so ein Stein hässliche Kratzer und Beulen am Stahlhelm der Soldaten hinterlassen oder sogar deren Fahrzeuge beschädigen. Gut, die Israelis haben im Golan genau genommen nichts zu suchen. Das ist schließlich syrisches Gebiet und dessen Annektierung durch Israel ein krasser Rechtsbruch. Aber wer sich in internationalen Gewässern schwer bewaffnet auf türkische Schiffe abseilen kann um sich dort mit Kopfschüssen gegen die Besatzung in Notwehr zu "verteidigen", der darf auch auf syrischem Territorium unbewaffnete Demonstranten erschießen.

Sie wissen schon, einzige Demokratie und historische Verantwortung und so weiter...

Wer das nicht einsieht, kann nur ein Antisemit sein.

Posted in: PolitiX

Natürlich liegt „es“ immer auch mindestens ein klein wenig mit an einem selbst.

Donnerstag, Mai 26, 2011 5:09 PM

Ein Kommentar von TH aka. Baum. auf den unten verlinkten Artikel des der Linkspartei angehörigen bloggers Nicolas Arndt.

https://nordstadt.wordpress.com/2011/05/25/heja-und-ne-buddel-voll-rum

Natürlich liegt „es“ immer auch mindestens ein klein wenig mit an einem selbst.

Allerdings gehören dazu auch immer Zwei. Den, der etwas von sich gibt, und den der das Vonsichgegebene wahrnehmen kann. Wenn Zweiterer sich aufgrund von Vorurteilen oder was-auch-immer Ersterem verschließt, so kann das postulierte noch so wunderschön schlüssig, innovativ, spannend, funktionell, „richtig“ und/oder eloquent sein.

Der Rezipient muss dem ganzen eine Chance geben, und auch mal zuhören. Und das direkter als durch Mittelsmänner – wie im konkreten Beispiel (Piraten): dem „Qualitätsjournalismus“ – welcher eifrig die Ein-Themen-Parteiartigkeit wieder und wieder wiederholt.

Dabei allerdings interessanterweise hier mal von der „Internetpartei“ sprich, dort mal von der „Datenschutzpartei“ und dann wieder mal von „die wollen nur das Urheberrecht abschaffen“.

Ja was denn nun?

Was ist denn nun „Das eine Thema“, lieber „Journalismus“ und liebe „den Journalismus Lesende“?

Und selbst wir es bei „bleibt halt bei eurem Internet, damit kennt ihr euch ja aus“ belassen: Dieser Oberbegriff allein schließt die ganzen angesprochenen, und noch viele weitere Theme mehr, mit ein.

Es ist eben nicht so einfach wie bei „Wir wollen die DMark zurück, und sonst nichts, weil isso“. Oder ähnlichen tatsächlichen Ein-Themen-Parteien der Vergangenheit.

Internet bedeutet auch Datenschutz, bedeutet auch Transparenz. Das bedeutet auch Sicherheit (in einem Aspekt), das bedeutet auch Open Source in einem anderen.

Zwangsweise.

Die Zeichen der Zeit, und des Internets, sind auch Urheberrecht. Open Source bedeutet Urheberrecht bedeutet Wirtschaft – und da sind wir noch gar nicht bei irgendwelchen Download-Geschichten angelangt. Da gehen wir erstmal nur zu Open-Access, und stolpern damit über Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Transparenz, auf die Politik übertragen, bedeutet eine Auseinandersetzung mit PPP. Wirtschaft.

Das kann man ewig so weiterspinnen – und ja, man landet auch bei Umwelt – den Weg dorthin darf sich der geneigte Leser gern selbst zusammenbauen – und am Ende hat man Netz aus Themen, aus Schnittpunkten und schlussendlich aus Ansichten und tatsächlichen Konzepten für Gegenwart und Zukunft.

Das „Internet“ ist lediglich der offensichtliche Fruchtkörper der aus dem Waldboden ragt. Das Myzel darunter ist weitaus größer und dynamischer.

Posted in: fail , PolitiX

The games into the wopr

Dienstag, April 12, 2011 10:59 AM

Die Spiele im WOPR (War Operating Plan Response):

Hello Dr. Falken. Whats about a little game?    
falkens maze,
black jack,
gin rummy,
hearts,
bridge,
checkers,
chess,
poker,
fighter combat,
guerrelia engagement,
desert warfare,
global thermonuclear war

Posted in: nonsens , PolitiX

Punx.

Mittwoch, März 23, 2011 11:33 PM

Punks sind egtl gute Leute. Leute die eine andere Gesellschaftsform anstreben, als die, in der wir leben. Punks entscheiden nicht selbst anders zu sein, vielmehr entscheiden das Lehrer und andere sog. Pädagogen schon teilweise im Kindergarten, mind. aber im Grundschulalter.

Warum sind Punks "böse"?

Egtl wollen Punks nichts anderes als in Ruhe gelassen zu werden und ihren way of live leben. Oft satirische Bezeichnungen gegenüber Bonzen kommen von dem oft gehörten Spruch "Geh Arbeiten!". Wobei die Gruppe, die solche Sprüche verwendet dies voller Hass tut und niederträchtig von herab auf die "Zecke" blickt, so sollte man sich mal vor Augen halten, das wohl jeder schonmal das Geld zum telefonieren vergessen hat, und nach Kleingeld bitten musste. Der besagte Aufruf zur Arbeit bekommt aber nur der zu hören, der bunte Haare o.ä. hat.

Ein 13 jähriger Junge fragt eine Frau nach Geld, weil er gerne nach Hause möchte, aber sein Geld verloren hat. Das eben besagte zitat kommt zum Einsatz. Arbeiten mit 13 is nicht ganz so einfach auf die schnelle machbar, wenn Mama zu Hause wartet und sich Sorgen macht und der kleine 13 jährige Punker sich schon ausmalt wie die nächsten Wochen Stubenarrest wohl sein werden.

Absurd, denn auch der Reiche Bonze kann seinen Geldbeutel vergessen.

Wenn man nun von kleinauf in diese Attitüde gesteckt wird, entwickelt man, gerade im heranwachsenden alter, den Wunsch aus der Gesellschaft aus zu steigen und das von allen schon voran bestimmte "Anders sein", aus zu leben. Man will keinem etwas böses. Aber auch Punkrocker haben gegen ein bösen Feind kein Mittel:

Der Troll

Der Troll ist kein Punk, gesellt sich aber unter gleiche und fällt durch seine besodners vorlaute Art auf, die ihm dann auch noch gleich zum "Anführer" der neu dazu gekommen sog. "Kiddiepunx" werden lässt. Der Troll hält das A auf dem Rücken so manches Parkers nicht für das Symbol und den abgekürzten Buchstaben des Anarchismus, sondern für die Abkürzung des Begriffs "Asozial".

Was macht der Troll unter Punx? Der Troll ist dumm und glaubt zunächst mal den Medien. Die sagen "Punks sind böse!" Warum sagen die Medien das? Weil Punks anders sind und alles was anders ist, ist böse. Machen wir uns nichts vor, so sind die Vorurteile aller Menschen.

Der Troll aka. Pseudopunk stößt also zu den verschüchterten kleinen Jugendlichen, die durch ihr äußeres einfach nur ihr inneres Gefühl sichtbar machen wollen. Andere Artikulation wird ja belächelt. (siehe oben)

Selbst ironische T-Shirts wie "Haste mal 'ne Mark" oder "Wir waschen uns nie!" (zu haben als Duschgel vom FC St. Pauli), zeigen die Intelligenz der gesamten Szene.

Was macht nun der Troll mit "Punk"? Er pöbelt, grölt, randaliert, beschimpft. Er macht also genau das, wofür das "A" auf seiner Lederjacke seine Meinung nach steht. Er nutzt Depressive kleine Mädchen aus und fickt sie. Diese geraten dadurch noch tiefer in die Fänge der gesamten Trolle.

Die Menschen.

Die Menschen nehmen also diesen Troll wahr. Er sieht aus wie alle anderen. Er ist nicht zu unterscheiden. Die Menschen kennen keine Punks. Sie sehen diesen Troll und denken alle sind so, denn es ist, wie überall: Der lauteste wird gehört, dabei sind alle anderen ganz vernünftig. Aber das is egal.

Der Troll geht.

Es dauert nicht lange, meist nur ein paar Monate, da ist der Troll wieder weg. Denn die anderen merken schnell das er genau so einer ist, wie die, vor denen sie fliehen wollen. Aber die Szene ist nachhaltig geschädigt und der kleine 5 jährige Junge, der mit Oma einkaufen gegangen ist, wird sich immer an den Troll erinnern, der da die Bierbüchse vor ihnen auf den Boden warf.

Don't feed the troll! ANYWHERE!!! (denn Trolle gibt es überall - nicht nur unter Punkrockern!)

 

Posted in: nonsens , PolitiX

Political correctness - oder warum einige Menschen "gleicher" als andere sind...

Dienstag, März 15, 2011 3:17 PM

Ich rege mich, mal wieder, über einige Menschen auf, die den Begriff der "Gleichberechtigung" imho immer noch nicht kapiert haben. Dazu lest Euch bitte die folgende und aktuelle Stellenausschreibung durch. Vielleicht stolpert ihr ja auch über den Satz, welchen ich meine...

Davon mal abgesehen halte ich es für überaus bedenklich Kindern und Jugendlichen eine politisch vorgefertigte Meinung kund zu geben, sie so am oft so stark propagiertem "denk selbst!" hindern.

Ich kann einfach nicht mehr anders als mich über so etwas auf zu regen. "Kellnerin gesucht", "weiblibe Servicekraft gesucht" - alles schön und gut, aber langsam sollten einige Gleichberechtigungsfanatiker mal ein sehen, dass es 'ne ganze Menge Bereiche gibt, in denen Männer und nicht Frauen benachteiligt sind. Warum gehen Gerichte egtl immer davon aus, das Männer arbeiten und die Frauen das bessere Elternteil sind, sie so also in einem Scheidungsfall die Kinder zu gesprochen bekommen? Habt ihr schonmal versucht als Mann in einem Kindergarten eine Stelle zu bekommen?

Ich bin Papa. Bin in Elternzeit. Meine Freundin arbeitet ganztags. Ich kümmer mich um zwei Kinder und den Haushalt. Nebenbei gibt es da noch die AG PiratenPC, in der ich mich um sozial schlechter gestellte Menschen kümmer.

Warum also bin ich so ein schlechter Mensch (Mann), das gewisse Einrichtungen lieber auf mich verzichten möchten? Ist es der Pimmel, der zwischen meinen Beinen baumelt? Soll ich ihn abschneiden? Darf ich dann mit Euch spielen? Ja?

Und wo is dann die Gleichberechtigung, wenn ich mich erst zur Frau machen muss, um bei Euch im Club Mitglied, äh Ohne-Glied zu sein?

Posted in: fail , PolitiX

Anonym im Firefox

Sonntag, März 06, 2011 12:21 AM

Ein interessantes Add on lief mir gestern über den Weg. Es fügt eine 2. Adresszeile zum Browser hinzu, mit der man die eingegebene Url über eines von 3 Proxy Netzwerken schickt. Zur Auswahl steht z.B. Tor.

Weitere Informationen bekommt ihr unter:

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/tor-proxynet-toolbar/?src=api

Bedenken muss man allerdings, dass der Anbieter nicht nur theoretisch sondern auch praktisch alles mit loggen kann, was ihr da eingibt. Beachtet also in jedem Fall auch die FAQ Sektion, denn Anonym seit ihr erst ab der node beim Anbieter.

Posted in: linuX , PolitiX

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